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Nadja Bauernfeind

Kontaktdaten:

Nadja Bauernfeind
Königsteiner Straße 45
65812 Bad Soden
0157 726 66 402
bauernfeind.n@t-online.de

Vita

Nadja Bauernfeind wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Bad Soden / Taunus und in Frankfurt. Nach dem Abitur 1982 an der GOS Schwalbach studierte sie Freie Kunst und Freies Zeichnen an der HFG Offenbach und schloss 2007 mit Diplom zu dem Thema „Großstadt als Organismus“ ab. Sie besuchte die Sommerakademien in Salzburg und Trier und war Stipendiatin der Johannes-Mosbach-Stiftung.
Sie macht Ausstellungen im Rhein-Main-Gebiet, in letzter Zeit u.a. in London.  
Nadja Bauernfeind hat ein Atelier in Frankfurt am Main. Ihre aktuellen Arbeiten beschäftigen sich mit Flugzeugen und Flughäfen bei Nacht.
Zurzeit erstellt sie einen Katalog über ihr künstlerisches Gesamtwerk, der durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt gefördert wird.

 

Arbeitsweise

„Ich verwende für meine Zeichnungen je nach Projekt verschiedene Techniken: Tusche, Kohle, Graphit, Ölkreide, Pastellkreide oder Gelmarker. Ich arbeite auf Papier, aber auch auf Holz, das ich auf besondere Art grundiere. Als Vorlage für meine Bilder dienen mir entweder eigene Fotos oder Fotos aus Zeitungen. Ich arbeite aber auch direkt vor Ort. Für den „Schwarzen Frühling“ habe ich riesige Papierbahnen auf die Wiese gelegt und mit einer verlängerten Rohrfeder gezeichnet. Die Auswahl der Vorlagen ist entscheidend. Wenn ich an einem Projekt arbeite, wie zum Beispiel Maschinen, Katastrophen, Großstadt bei Nacht oder Felsen, halte ich nach bestimmten Motiven Ausschau. Ein Bild oder eine Szene muss „Klick“ machen, etwas in mir auslösen, ich muss etwas Wesentliches – eine Struktur, eine Anordnung, ein Thema – darin erkennen, das mich fasziniert. Wenn ich im Atelier mit dem Zeichnen beginne, bin ich Teil eines kreativen Prozesses. Aus Linien und Strichen entstehen meine Bilder durch Nebeneinandersetzen, Überlagern und Schraffieren. Ich arbeite gestisch-expressiv, lasse mich durch das Zeichnen selbst leiten. Ich folge spontan dem Rhythmus meiner Striche, Punkte und Linien. Die Zeichnung entsteht wie ein organisches Gebilde: stetig wachsend, eigenmächtig, frei.“

Werke